Spezialtipp

Gefahr ist mein Geschäft

Bild: SWR/Heinz Meidele

Freitag, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Gefahr ist mein Geschäft

Nach dem gleichnamigen Roman von Raymond Chandler, aus dem Amerikanischen von Wilm W. Elwenspoek, Erstsendung 30.01.1079. v.li.: Jeeter sen. (Horst Beilke), Harriet Huntress (Renate Schröter), John Dalmas (Christoph Quest), George (Heinz Meier)

Tagestipp

Heute, 22:05 Uhr Deutschlandfunk

Lied- und Folkgeschichte(n)

Servus Bluegrass! Johnny & The Yooahoos Von Monika Gratz Ist es Retrobluegrass, Indiefolk oder Americana-Pop? Es ist von allem etwas: Die vier Musiker von Johnny & The Yooahoos sind in den verschiedenen Spielarten der Musik heimisch, die in den 1940er-Jahren in den Hügeln der Appalachen im Südosten der USA entstand. Von Mühldorf am Inn in Oberbayern treten sie ihre musikalische Reise an. Im Gepäck: Mandoline, Banjo, Gitarre und Kontrabass, mehrstimmiger Satzgesang und Spielfreude. Das Konzept für ihre erste EP wurde als Hommage an die historischen Bluegrassbands bewusst einfach gehalten: Alle Titel wurden von der Band zusammen live eingespielt und mit einem einzigen Mikrofon aufgenommen. Auf ihrem Debütalbum zeigen die Yooahoos den melodisch klagenden "lonesome-Sound" oder die typischen schnelleren Tanznummern, sie spielen traditionelle Titel und Eigenkompositionen - immer jedoch auf akustischen Instrumenten. Notfalls aber auch mal a cappella. Das Ergebnis: frischer Bluegrass made in Bavaria.

Konzerttipp

Heute, 23:05 Uhr BR-Klassik

Jazztime

Bühne frei im Studio 2 ... ... für Alma Naidu (Gesang), Thomas Stieger (Kontrabass), Philipp Schiepek (Gitarre) und Valentin Renner (Schlagzeug) Aufnahme vom 18. November 2020 im Studio 2 des Münchner Funkhauses Moderation und Auswahl: Beate Sampson Was kann einem jungen, aufstrebenden Jazztalent Besseres passieren, als bei einer Jamsession im Club von einem erfolgreichen, erfahrenen Musiker entdeckt und im Anschluss von ihm engagiert zu werden? Genau das ist geschehen, als Alma Naidu in den frühen Morgenstunden bei der Jazzwoche in Burghausen 2019 eine berührende Version von "My funny Valentine"? sang und den Schlagzeuger Wolfgang Haffner damit begeisterte. Nun ist sie auf seinem aktuellen Album zu hören und hat schon viele Konzerte mit ihm gespielt - selbst in Zeiten der Corona-Pandemie. Und das, obwohl sie auch anderweitig ziemlich beschäftigt war und es nach wie vor ist. Im Herbst 2019 etwa absolvierte sie ein Gastsemester an der Royal Academy of Music in London, wo sie auch Unterricht von Norma Winstone bekam, einer der wichtigsten Stimmen des europäischen Jazz seit den 70er Jahren. Aufgewachsen ist Alma Naidu umgeben von klassischem Gesang. Ihre Mutter ist die am Gärtnerplatztheater in München engagierte Kammersängerin Ann-Katrin Naidu. Klavier- und Geigenunterricht, später dann Tanz und Musicalgesang gehörten wie das Gitarrespielen und eine Vorliebe für die Hardrock-Band "Metallica" zu Alma Naidus breitgefächerter, musikalischer Sozialisation. 2016 begann sie ein Studium am Jazzinstitut der Musikhochschule in München und fuhr seither stilistisch mehrgleisig: Musical- und Operettenproduktionen einerseits, bayerisches Landesjugendjazzorchester und der Aufbau eines eigenes Jazz-Repertoires andererseits. Nun kommt sie ins Studio 2 mit einer feinfühligen Mischung von schwebend swingenden Standard-Versionen und eigenen, poetischen Kompositionen. Mit Gitarrist Philipp Schiepek und Pianist Simon Oslender hat sie zwei perfekte, atmosphärisch gestaltende Begleiter und Solisten an Bord, die selbst als Bandleader und Komponisten gerade am Beginn einer vielversprechenden Laufbahn stehen. Mit Bassist Thomas Stieger und Schlagzeuger Valentin Renner dazu noch eine sensibel agierende Rhythmusgruppe. Man darf gespannt sein auf dieses hochmusikalische U25 Quintett.

Hörspieltipp

Heute, 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Alles kann passieren. Ein Polittheater Von Doron Rabinovici/Florian Klenk Mit Edda Fischer, Susanne Schäfer, Anke Sevenich, Patrycia Ziólkowska und Matthias Leja Regie: Leonhard Koppelmann HR 2020 "Das Unsagbare ist wieder ausgesprochen beredt." Was die hier versammelten Politiker rechtsnationaler bis rechtsradikaler Gesinnung in ihren Originalzitaten von sich geben, wurde genauso zu Protokoll gegeben. Von Matteo Salvini, Viktor Orbán, Jaroslaw Kaczynski, Heinz-Christian Strache: "Das, was gesagt wird, kann doch nicht wahr sein, denken wir, doch wen kümmert"s schon, denn es wird wahr, indem es gesagt wird. Was nicht stimmt, stimmt ein, um die anderen niederzustimmen." Ernüchtert machen vier Schauspielerinnen das Unsägliche hinter den Worten in seiner ganzen hässlichen Gewalt begreifbar. Doron Rabinovici, geb. 1961, österreichischer Schriftsteller und Historiker. Theaterprojekt Die letzten Zeugen (2013, mit Matthias Hartmann) am Wiener Burgtheater. Weiteres Hörspiel Abrahams Stunde (hr/ORF 2014). Florian Klenk, geb. 1973, Jurist und investigativer Journalist. Seit 2012 Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung "Falter".

Featuretipp

Heute, 19:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

"Glück, das mir verblieb" Erich Wolfgang Korngolds "tote Stadt" lebt Von Frank Halbach Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Es war die Zeit der Avantgarde, in der sich Komponisten wie Arnold Schönberg, Anton Webern oder Alban Berg für die Atonalität und später die Zwölftontechnik stark machten. Ein dreiundzwanzigjähriges Wunderkind jedoch setzte damals auf Spätromantik, Wagnersche Leitmotiv-Technik, raffinierte Instrumentierung und verschmähte auch die Einflüsse des Verismo à la Puccini nicht: Erich Wolfgang Korngold. Heraus kam eine der erfolgreichsten Opern der 1920er Jahre: "Die tote Stadt", frei nach dem Roman "Das tote Brügge" von Georges Rodenbach. Doch Korngolds Ruhm als Opernkomponist drohte - völlig ungerechtfertigt - bald zu verblassen. Seine jüdische Herkunft zwang ihn, in die USA zu fliehen, wo er bahnbrechende Filmmusik komponierte, u.a. zu "Robin Hood" und "Captain Blood" mit Errol Flynn. Ende der 1960er wurde die "Die tote Stadt" endlich wiederentdeckt: Ihre Musik bedachte man mit vielen Attributen: "verführerisch", "morbide", "psychologisch", "unzerstörbar, mächtig, lustvoll". "Die tote Stadt lebt"! Am 4. Dezember 2020 feiert sie ihren 100. Geburtstag.

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WDR

17 Days (2/2): Mit dem Motorroller nach Irland

-Reise-Abenteuer- Jonas hat es tatsächlich von Bochum bis zum Hafen in Wales geschafft. Jetzt nur noch schnell rüber nach Dublin, eine Shakespeare-Originalausgabe kaufen und ab zurück nach Bochum. Leider ist die letzte Fähre schon weg - und Jonas hat nur noch neun Tage Zeit! // Von Jonas Baeck / Nach seinem Roman "Wenn die Sonne rauskommt, fahr ich ohne Geld" / Bearbeitung und Regie: Matthias Kapohl / WDR 2020 / www.hoerspiel.wdr.de

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