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Bayern 2

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Notizbuch

05.00 Uhr
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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
BR-Heimatspiegel

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Mit Miriam Scholz Zwischen 6.05 und 6.30: Zum Nikolaustag Barbara Weiß 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.45 Uhr
Positionen

Heute: Evangelisch-methodistische Kirche

07.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.05 Uhr
radioMikro

7.30 Sonntagshuhn

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Katholische Welt

Zwischen Wahrheit und Legende Auf den Spuren des Heiligen Nikolaus Von Corinna Mühlstedt Majestätisch erhebt sich im süditalienischen Bari neben dem Hafen die Basilika des Heiligen Nikolaus. Der gleichnamige Bischof, dessen Grab die Kirche beherbergt, starb im 4. Jahrhundert in Kleinasien. Doch im Jahr 1087 wurden seine Gebeine von italienischen Mönchen auf abenteuerliche Weise geraubt und nach Bari gebracht. Heerscharen von Gläubigen aus aller Welt pilgern seither in die italienische Hafenstadt zu den Reliquien des Heiligen. Und wenn die historische, lebensgroße Nikolaus-Statue an Festtagen mit Musik durch die Straßen getragen wird, sind Christen aller Konfessionen begeistert dabei: Orthodoxe, Katholiken und sogar Protestanten. Längst gilt Nikolaus, der in Russland ebenso verehrt wird wie im Abendland, in Bari als "ökumenischer" Heiliger, als Brückenbauer zwischen den getrennten Konfessionen. Die Dominikaner, die 2016 das 800jährige Bestehen ihres Ordens feierten, haben daher neben der Nikolaus-Basilika ein internationales Ökumenisches Institut aufgebaut. Hier erforschen sie die uralten Legenden, die sich um den Heiligen ranken und laden Christen aller Konfessionen ein, im Sinn des Zweiten Vatikanischen Konzils Wege zur Einheit zu suchen. Bei einem Streifzug durch die Altstadt von Bari, den sie vor der Corona-Pandemie unternommen hat, begegnet die Autorin buntem Brauchtum, wissenschaftlichem Ernst und tiefer Frömmigkeit; der Heilige Nikolaus in überraschend vielen Facetten.

08.30 Uhr
Evangelische Perspektiven

Die Bibel und die Sterne Parallelen zwischen Sonnengöttern und Jesus Christus Von Geseko von Lüpke Wenn der Frühling ausbricht und die Tage nach der Tag- und Nachtgleiche länger werden als die Nächte, dann siegte für die heidnischen Völker das Licht über die Dunkelheit. Ist es ein Zufall, dass rund um dieses Datum das Christentum Ostern feiert? Da ist von der Auferstehung Jesu die Rede, der im Johannes Evangelium sagt: "Ich bin das Licht der Welt". Die Parallelen zwischen uralten religiösen Mythen und der Sternenkunde unserer Vorfahren - die wir heute als Tierkreiszeichen kennen und als Astrologie belächeln - sind frappierend. Mehr noch: Die christliche Mythologie, die uns von der unbefleckten Empfängnis berichtet, der Geburt am 24. Dezember, dem Morgenstern, vom Tod am Kreuz und der Auferstehung ist zudem alles andere als einzigartig. Diese Biographie teilt sich Jesus mit Attis v. Phybien, mit dem indischen Gott Krishna, Mitras von Persien, den germanischen Göttern Odin und Thor, Baal, Indra, Thammuz und einigen mehr. Verblüffend wird die Übereinstimmung besonders bei Horus, 3000 Jahre vor Christus der ägyptische Gott der Sonne, dessen Leben 180 Parallelen mit Jesus aufweist. Derlei Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das Christentum nur im Kontext einer viel längeren Geschichte verstanden werden kann. Und sie stellen zur Debatte, ob wir weiter an einen historischen Jesus glauben können, oder die biblischen Geschichten nicht vielmehr wie einen uralten Mythos in neuer Gestalt verstehen sollten.

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
kulturWelt

12.30 Uhr
radioTexte - Das offene Buch

Im Oktober stand sie auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, Ende November erhält Christine Wunnicke den Wilhelm-Raabe-Preis für ihren wundersamen, historischen Mini-Roman "Die Dame mit der bemalten Hand": Zwei Wissenschaftler aus zwei Welten auf Elephanta 1764. Lesung: Wolfgang Pregler Cornelia Zetzsche im Gespräch mit der Autorin Auf der struppigen, scheinbar nur von Affen und Schlangen bewohnten kleinen Insel vor Bombay stranden anno 1764 zwei Forschungsreisende: Carsten Niebuhr, ein junger Mathematicus aus Göttingen, eine historische Figur, ein Vermessungsgenie und der letzte einer sechsköpfigen Expedition, die, zur Klärung biblischer Geschichten, eigentlich nach Arabien führen sollte. Und Ustad Musa ibn Zayn ad-Din Qasim ibn Qasim ibn Lutfullah al-Munaggim al-Lahuri, kurz: Musa al Lahuri, ein erfundener, gleichwohl kunstfertiger persischer Astrolabienbauer aus dem indischen Jaipur, der den fiebrigen Carsten Niebuhr findet, rettet und mit seiner orientalischen Sicht der Dinge konfrontiert. Zwei Forschungsreisen "lost in translation", mit ihrem fragmentarischen Arabisch. Eine wundersame und zugleich hochkomische Begegnung mit den Vertretern zweier Welten. Die Münchner Schriftstellerin Christine Wunnicke brilliert auch in dieser vergnüglichen Geschichte mit ihrem humorvollen Blick auf Forscher zwischen Wahn und Wissenschaft, Verstehen und Mißverständnis. Ihre Quelle unter anderem: Carsten Niebuhrs "Beschreibung von Arabien" (1772) und die eigene Phantasie: "Ich kann 18. Jahrhundert", sagt sie im Gespräch vergnügt und selbstbewußt. Schauspieler Wolfgang Pregler liest, mit Witz und Spannung zwei Passagen aus dem preisgekrönten Roman. Teil eins erzählt von der ersten Begegnung. Teil zwei ist der heitere Disput zweier Sterndeuter aus zwei Kulturen. Wo der eine Kassiopeia erkennt, sieht der andere "Die Dame mit der bemalten Hand". Lesung: Wolfgang Pregler Im Gespräch: Christine Wunnicke Regie, Moderation, Redaktion: Cornelia Zetzsche Nach der Sendung als kostenloser Podcast unter bayern2.de/lesungen verfügbar

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioReisen

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Diwan

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Meine geniale Freundin (2/4) Neapolitanische Saga Von Elena Ferrante Aus dem Italienischen von Karin Krieger Komposition: Ulrike Haage Bearbeitung und Regie: Martin Heindel BR 2020 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Elena Ferrante, Pseudonym. Anonymität der Autorin seit der Veröffentlichung ihres ersten Romans 1992, Ankündigung der Autorin, keine Bücher mehr zu veröffentlichen, sollte ihr Pseudonym gelüftet werden. Werke u.a. L'amore molesto (1992, auf Deutsch Lästige Liebe), I giorni dell' abban-dono (2002, auf Deutsch Tage des Verlassenwerdens), La figlia oscura (2006, auf Deutsch Die Frau im Dunkeln), L'amica geniale (2011-14, Roman-Tetralogie, auf Deutsch 2016: Meine geniale Freundin, 2017: Die Geschichte eines neuen Namens, 2017: Die Geschichte der getrennten Wege, 2018: Die Geschichte des verlorenen Kindes). Frantumaglia (2003/2016, 2019 auf Deutsch).

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Hubert Weinzierl, Umweltschützer Er forderte einen "Friedensvertrag mit der Natur", erkämpfte den Nationalpark Bayerischer Wald und führte 33 Jahre lang den "Bund Naturschutz". Zu seinem 85. Geburtstag am 3. Dezember wiederholen wir ein Gespräch mit dem Umweltschützer Hubert Weinzierl von 2016.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioDoku

17.30 Uhr
Bayern 2-Playlist

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Kulturjournal

19.30 Uhr
Musik für Bayern

Moderation: Franziskus Büscher

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Königin der Nebenrollen Rosl Mayr - die "schrullige Alte" des deutschen Films Von Silke Wolfrum Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Ihre Markenzeichen: eine unverwechselbare kreischende Stimme, ein absoluter Charakterkopf (lange Nase, Hängebacken) und komische Hüte. Rosl Mayr, die "schrullige Alte", war in den bayerischen Film,- Fernseh- und Theaterproduktionen der 1970er-Jahre quasi allgegenwärtig, zählte angeblich sogar zu den meistbeschäftigten Schauspielerinnen dieser Zeit. Jahrzehntelang trat sie in allen gängigen Genres und Formaten auf: Kammerspiele, Komödienstadel, Krimi, Kinderfilm lagen ihr genauso wie Heimat- und Sexfilme. Mal war sie die nimmermüde Denunziantin Frau Gmeinwieser in "Polizeiinspektion 1", dann wieder die neidisch nörgelnde Alte in Sexfilmchen wie dem "Schulmädchen-Report". Oft trat sie nur kurz in Erscheinung, sagte Sätze wie "So nackad war i ja ned amol in meiner Hochzeitsnacht!" und verschwand wieder. Als eine Art personifizierter running gag der bayerischen Filmwelt spielte sie mit allen bekannten Größen zusammen: Gustl Bayrhammer, Walter Sedlmayr, Uschi Glas, Toni Berger, Ruth Drexel etc. pp. Sie selbst war aber stets nur "die Nebenrolle". Trotzdem hat wohl niemand geahnt, dass dieser "Mensch der Freude", wie sie Theaterintendant Hans Reinhard Müller bei ihrem Begräbnis auf dem Münchner Ostfriedhof nannte, einmal völlig verarmt und allein sterben würde. Die Bestattungskosten übernahm das Paul-Klinger-Künstlersozialwerk. Silke Wolfrum folgt den schon fast verwischten Spuren einer außergewöhnlichen Frau und lässt die Blütezeit der volkstümlichen bayerischen Schauspielkunst noch einmal aufleben.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioFeature

Ein radioFeature von Christine Hamel BR 2020 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Zündfunk Generator

Mit Lisa Pausch Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Mehmets Schollplatten Mit Mehmet Scholl und Achim Bogdahn

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert d-Moll, Wq 17 (Michael Rische, Klavier; Leipziger Kammerorchester: Morten Schuldt-Jensen); Georg Philipp Telemann: Suite Es-Dur (La Stagione Frankfurt: Michael Schneider); Thomas Schmidt-Kowalski: Violakonzert fis-Moll, op. 111 (Emilian Dascal, Viola; Erzgebirgische Philharmonie Aue: Naoshi Takahashi); Dmitrij Schostakowitsch: "Der Bolzen", Ballettsuite (MDR-Sinfonieorchester: Dmitrij Kitajenko); Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur (Nelson Freire, Klavier; Dresdner Philharmonie: Michel Plasson)

02.00 Uhr
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02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Gabriel Pierné: "Ballet de cour" (Orchestre Philharmonique du Luxembourg: Nicolas Chalvin); Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur, op. 20, Nr. 2 (Auryn Quartet); Francis Poulenc: "Figure humaine" (Chor des Bayerischen Rundfunks: Gustaf Sjökvist); Franz Schubert: Vier Impromptus, D 899 (Krystian Zimerman, Klavier); Peter Tschaikowsky: "Romeo und Julia", Ouvertüre (Berliner Philharmoniker: Ion Marin)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Antonín Dvorák: Slawischer Tanz C-Dur, op. 46, Nr. 1 (Bamberger Symphoniker: Antal Doráti); Sergej Rachmaninow: Variationen über ein Thema von Chopin, op. 22 (Ekaterina Litvintseva, Klavier); Johann Georg Heinrich Backofen: Klarinettenkonzert Es-Dur, op. 16 (Dieter Klöcker, Klarinette; SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern: Johannes Moesus)

04.58 Uhr
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